„Hör auf, Mammi“ – Ann 1990

Du gehörst doch zur Familie, und jetzt wo das Baby kommt…..“

Sie kann nicht mehr zuhören, Tränen kullern über ihre Backen. Kombiniert mit der Erschöpfung der letzten Tage, nein Monate, ist ihre Sehnsucht nach zu Hause physisch spürbar.

„Hör auf, Mammi!“

Beim Versuch, ihre Stimme stark und fest erklingen zu lassen, gerät sie immer wieder ins Stocken. Sie weiß, dass ihre Mutter weiß, dass sie weint. Sie sitzt hier, völlig erschöpft, splitternackt in sich zusammengesunken auf dem Badewannenrand und weint.

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