Das Kleid. Best of 1988

Das Kleid ist wie ein Cocktailkleid geschnitten, mit langen, eng anliegenden Armen, aus einem fließenden silbergrauen Stoff, mit tiefem V-Ausschnitt und einem Schlitz an der Seite, der bis zum Po geht. Am oberen Ende des Schlitzes ist näckisch eine weinrote Schleife angesetzt. Dazu gehört eine weinrote Barettmütze, was gerade der letzte Schrei ist. Große rote Ohrringe und meine bordeauxroten Stiefel, die zufälligerweise fast genau zu der Farbe des Baretts und der Schleife passen, machen das Outfit perfekt.

„Tataaa!“

Ich öffne die Badtüre und präsentiere mich Fred, der auf dem Bett des Hotelzimmers sitzt und mit der Fernbedienung versucht die Glotze uzm Laufen zu bringen.

„Aber Hallo!“

Begleitet von einem anerkenndenen Pfiff steht er auf, greift meine rechte Hand, führt sie mir über den Kopf und dreht mich im Kreis herum, damit er mich von allen Seiten betrachten kann. Den Schlitz hat er natürlich sofort entdeckt und fährt mit seiner Hand an meinem Schenkel hoch, bis er meinen Slip greifen kann.

„Den brauchst Du heute nicht.“

Sagts und zieht ihn mir über die Stiefel aus. OK, wir sind in Berlin, es kennt mich hier ja keiner. Denke ich und schmelze unter seinen Streicheleinheiten an meiner empfindlichsten Stelle, begleitet von einem leidenschftlichen Kuss dahin.

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