Mit verbundenen Augen in die Hölle, Februar 2010

Der Gang!

Wie damals in der Schule.

Das Gefühl von Angst, die einen übermannt, der man hilflos ausgeliefert ist. Es pocht in mir hoch, mit jedem Herzschlag, immer stärker werdend. Ich kann die Nadelstiche von damals spüren, als wären sie im Hier und Jetzt, als wären sie ganz real.

Gleichzeitig ist mir bewusst, dass ich nur hoffen kann, dass es auch diesmal nur Nadelstiche sind, die mir verpasst werden sollen.

Ich werde immer weiter geschoben bis wir vor eine Türe stehen bleiben. Dort wartet bereits eine weitere Person.

Grob zerrt der Typ hinter mir meinen Arm nach oben. Ein Schmerzensschrei entfährt mir unwillkürlich. Der andere bindet mir ein Tuch um die Augen. Dass ich jetzt rein gar nichts mehr sehen kann, macht mich fast wahnsinnig vor Angst. Ich beginne zu hyperventilieren.

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