Übergriffe Teil 1

Eine Geschichte über Fremdenfeindlichkeit, Erotik, Skandalisierung, Ohnmacht und Wut.

Übergriffe

Die Angst, die Qual und die Lust

Von Annie Adler

 

Sie weiß, dass sie schön ist. In ihrem Alltag läuft alles perfekt. Na ja, fast perfekt, gäbe es da nicht diese eine Sache, die sie zunehmend verstört. Das Problem mit den Flüchtlingen, den ungezügelten Männern, diesen Sexmonstern, die tausendfach ihr Land und ihre Stadt überschwemmen. Die in ihr Leben ungefragt eindringen, wie Hochwasser in die Keller.

Frauen wie sie können sich nicht mehr alleine auf die Straße trauen, tun sie es doch, sind sie Freiwild. Die Politiker haben die Eindringlinge kommen lassen, zu viele, die allesamt Probleme haben und unsere zivilisierten Regeln nicht kennen. In ihrem Bekanntekreis juckt das seltsamerweise niemanden, dabei darf man sich doch jetzt nicht wegdrücken und immer nur alles Beschwichtigen, findet sie. Die Medien kehren es unter den Teppich. Wozu ist die freie Meinungsäußerung in unserem Grundgesetz verankert? Es muss gefälligst erlaubt sein darüber zu reden: Wir Deutschen werden abgehängt, unsere Frauen sind ständig in Gefahr, für unsere Interessen setzt sich bald niemand mehr ein.

Und dann gab es da noch die Sache mit der Angst, der Qual und der Lust.

Mit ihrem Mann, sie hatten erst vor Kurzem geheiratet, lebt sie in einer schicken Maisonettewohnung in der Innenstadt. Sie haben keine Kinder, dafür eine Katze. So oft es geht, machen sie einen Kurztrip an den Gardasee, sie stehen auf gutes Essen und schöne Autos. Sie haben einen Mercedes sowie einen Oldtimer. Er spielt seit Neuestem Golf, wohingegen sie es liebt, nach dem Pilates in die Sauna, mit dem dazugehörigen Wellnesbereich des Kosmetikinstituts ihrer Freundin zu gehen.

Sie arbeiten beide viel – von nichts kommt ja bekanntlich nichts – er ist Controller in einer Reifenfirma, sie ist Chefsekretärin in einer Pharmafirma. Sie präsentieren sich gerne und viel in den sozialen Medien, das gehört zu ihrem Lifestyle. Schließlich haben sie der Gesellschft ja etwas mitzuteilen. In der heutigen Zeit ist es unumgänglich, sich zu Allem und Jedem zu äußern, wenn man sich Gehör verschaffen will. Und das müssen sie, nicht zuletzt steht ihre persönliche Sicherheit zunehmend auf dem Spiel. Speziell hier in Deutschland. Die Silvesternacht in Köln hat es allen gezeigt: Frauen sind immer und überall in Gefahr.

Sexuelle Übergriffe!

Außer dass ihr mal jemand im Schwimmbad an die Titten, und in der Disco an den Hintern gefasst hat, ist ihr diesbezüglich noch nie etwas nennenswertes passiert. Sie kann es sich jedoch bildlich vorstellen, wie es sein muss, wenn dir so ein Kerl zwischen die Beine fasst oder dich in die Enge treibt um dich dann überall zu begrapschen. Wie beschmutzt sich die Frauen wohl fühlen müssen, denen Derartiges widerfahren ist. Möglicherweise sind es gleich mehrere Männer, die sie bedrängen . Männer mit dunkler Haut, dichten schwarzen Bärten, groben Händen, die sie festhalten, ihr unter den Rock fassen, ihren Slip zerreißen und ihre Brüste kneten.

Ja, sie kann es sich nur zu gut ausmalen. Lust und Gewalt. Einem fremden sexuellen Zwang ohnmächtig ausgeliefert zu sein. Und – es ist beunruhigend – auf eine verstörende Art und Weise macht es sie sogar an.

Sie muss unbedingt etwas dagegen tun. Das geht am besten, wen sie diese eigenartigen Empfindungen in Empörung umwandelt. Immer und immer wieder laut und deutlich sagen, wie schlimm man diese Übergriffe findet. So dass es möglichst viele mitbekommen. Gleichzeitig erhofft sie sich dabei auch eigene Läuterung. Sie muss die Gesellschaft davor warnen indem sie jeden darauf aufmerksam macht, was hier so alles passiert. Passieren kann. Jetzt, wo es hier allüberall nur so von triebgesteuerten Flüchtlingen wimmelt. Alleinstehende, testosterongesteuerte, unbegleitete Männer unter 30, die, seit sie die ersten sexuellen Regungen verspürten, von Frauen wie ihr träumten. Weißen Frauen, mit langen, blonden Haaren, Lichtgestalten. Nicht die kopftuchtragenden dunkelhäutigen, in unförmige Säcke gekleideten Muslima. Männer, die beim bloßen Anblick der  Haare kopftuchloser Frauen hemmungslos geil werden.

Es ist nicht zu fassen, wie diese offensichtliche Gefährdung ihresgleichen von den Politikern und den Gutmenschen ständig heruntergespielt wird. Es ist ihre Pflicht, die weiße, deutschstämmige Frau vor den lauernden Gefahren zu warnen.

Jeden Tag eine Schlagzeile zum Thema finden – fällt nicht schwer – mit ihrem Kommentar dazu posten, alles möglichst weit streuen, das ist das Mindeste, was sie tun kann. Man muss der Community klar machen: Die schwanzgesteuerten Wirtschaftsflüchtlinge gehen davon aus, alle Frauen anfassen zu dürfen, wann immer sie wollen.

Schon wieder ist was passiert. Täglich steht jetzt etwas in den Zeitungen. Wenn sie Anfangs noch danach suchen musste, so wird sie mittlerweile von den skandalösen Nachrichten über sexuelle Übergriffe regelrecht überrollt. Nachdem sie all die Seiten geliked hat, die sich systemkritisch zeigen, die sich ernsthaft mit den Themen Ausländerkriminalität, Isalmisierung, Gutmenschentum und Linksextremismus beschäftigen ist sie im Netz der Algorithmen gelandet. Siehe da, die Meldungen über derartige Vorfälle reißen nicht mehr ab. Das Internet ist voll davon und die Mainstream Presse will den Menschen immer noch vorgaukeln, das sei alles nicht so schlimm.

Darin sieht sie ihre Berufung und moralische Rechtfertigung zugleich. Gerade als besonders gefährdete, weil äußerst attraktive Frau, muss sie sich jetzt wehren.

Seit in Köln an Silvester hunderte von Frauen gedemütigt wurden, die Polizei und die Presse das in Folge dann auch noch heruntergespielt hatten, fühlt sie sich dazu verpflichtet, diese Missstände laut anzuprangern. Ihre Freundin Nicole meint, sie übertreibe, doch die hat ja auch keine Ahnung, wie man sich als Freiwild fühlt. Sie hat keine langen blonden Haare, wohlgeformte Beine, knackigen Hintern, üppigen Busen, Haut wie Milch und eine Wespentaille. Sie entspricht eben nicht dem Beuteschema dieser Eselstreiber. Ihre High Heels zieht sie schon lange nicht mehr an, ihre eng anliegenden Jeans oder das figurbetonte Cocktailkleid versteckt sie unter einem weiten Mantel, wenn sie unbegleitet auf die Straße geht.

So weit ist es gekommen.

Sie steht im Bad und überlegt sich, was sie heute anziehen soll.  Sie will sich mit ihren Freundinnen auf dem Weihnachtsmarkt treffen. Danach wollen sie in die Bar gehen, wo ihre Männer auf sie warten. Sie möchte schon gerne sexy aussehen, denn da ist viel männliches Potential unterwegs. Sie liebt es, zu flirten, und ist sich ihres Eindrucks auf die Männerwelt sehr wohl bewusst. Ihr Mann hat das zu schlucken, er muss froh sein, dass er überhaupt eine wie sie abbekommen hat.

Sie zieht die schwarzen Lederleggins aus dem Schrank, nebst der goldene Seidenbluse, wenn sie darunter keinen BH anzieht, kann man wunderbar ihre Nippel sehen. Ja, das ist schön weihnachtlich. Die Biker-Stiefel mit dem hohen Schaft bilden den Kontrast dazu und sind darüber hinaus praktisch, wenn sie rennen muss. Rennen,  weil sie z.B. von einer Horde illegaler Einwanderer verfolgt wird, die allesamt die Absicht haben, über sie herzufallen und sie zu vergewaltigen.

Es ist erst 17 Uhr, jedoch längst stockdunkel. Sie trägt den langen, schwarzen Mantel und ist auf dem Weg zur Tiefgarage des Wohnblocks. Wie es ihr vor diesem Treppenhaus mit der angrenzenden Schleuse zur Garage schaudert. Seit sie zuletzt die beinahe realistisch anmutende Phantasie überkam, hier in dieser beengten Schleuse eingesperrt zu sein, zwischen 2 Türen, die von IHM kontrolliert werden, überkommt sie jedes mal ein beklemmendes Gefühl, wenn sie sie betritt. ER hat ihr in dem Tagtraum befohlen, hier, in der beengten Schleuse als Sexobjekt für ausländischen Männer bereitzustehen, die ER nacheinander hereinlässt. Das wäre Ihre Mitwirkung bei der Integrationsarbeit. So würde sie ihren Beitrag dazu leisten, dass die überbordenden sexuellen Energien dieser Triebtäter entschärft würden, indem sie sich an an ihr austoben können.

So ein abartiger Quatsch, denkt sie, um sich in die Realität zurückzuholen.

Und wer ist eigentlich ER?

Sie zieht die Kapuze des Mantels über ihre schillernd leuchtenden Haare und läuft strammen Schrittes zu ihrem SUV. Die Stadt ist brechend voll. Um einen der begehrten Plätze im Parkhaus zu ergattern, steht sie beinahe eine volle Stunde im Stau.  Danach muss sie mehrfach durch die Parkdecks fahren, bis sie eine Lücke findet. Wäre sie zu Fuß gegangen, wäre sie längst da. Was da jedoch alles auf dem Weg hätte passieren können, will sie sich gar nicht ausmahlen.

Oder doch?

Ihre Freundinnen trinken inzwischen den zweiten Glühwein, als sie endlich zu ihnen stößt. Der Abend wird ganz nett, auch wenn sie sich in der Bar mal wieder über ihren Mann ärgern muss, der, wie so oft, nicht genügend auf ihr Outfit reagiert. Umso mehr tun es die Typen, die gegenüber am Tisch sitzen. Sie spürt, dass sie bei ihnen Begehrlichkeiten hervorruft. Ihre Laune verbessert sich.

Zu Hause haben sie Sex, wie immer, wenn sie aus waren. Wie immer eher langweilig und lasch. Wie immer stöhnt sie ihm einen Höhepunkt vor, um das Ganze nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Wie immer gelobt er hinterher, wie sehr er sie liebt und wie herrlich es gewesen sei. Wie immer schläft er danach unverzüglich ein und schnarcht. Wie immer nimmt sie dann ihr Smartphone zur Hand um zu schauen, was auf Facebook passiert ist.

Da, schon wieder!

„17-jährige Flüchtlinge umzingeln 2 Frauen und begrapschen sie.“

Wurde in der Gruppe „Deutschland darf nicht verkommen“ gepostet. Ihre Timeline ist inzwischen voll von derartigen Meldungen. Wie können die Medien und die linken Moralprediger diese Tatsachen immer weiter verleugnen? Eine Welle von Hass durchflutet sie. Hass auf die Eliten, auf die Presse und die Medien, auf die ewigen Gutmenschen. Kürzlich warf ihr eine Freundin vor, sie sei eine Hetzerin, sie würde nur auf gefühlte Wahrheiten reagieren und hätte einen Tunnelblick. Es kam zum Streit, wie so oft in letzter Zeit, wenn es um dieses Thema ging.

Man wird ja wohl noch sagen dürfen…

Sie schaut zu ihrem Mann, der schnarchend da liegt und kann nichts für ihn empfinden. Warum hatte sie ihn überhaupt geheiratet? Sie blickt auf seine behaarte Brust, seine muskulösen Arme, seinen Bauchansatz und das schütter werdende Haar. Sie überkommt eine tiefe Traurigkeit. Soll es das jetzt gewesen sein? Keine prickelnde Anspannung mehr, keine Leidenschaft wie beim ersten Mal, keine wollüstige Erwartungshaltung, keine Sinnlichkeit, kein zügelloser, erfüllender Sex? Wehmütig denkt sie an Filippo, die heißeste Affäre ihres Lebens.

Sie lernte ihn in einem Italienurlaub kennen. Mit zwei Freundinnen fuhr sie im aufregenden Alter von 20 Jahren in einem klapprigen Opel Kadett bis nach Sizilien, Palermo war das Ziel. Packende Mafiageschichten beflügelten damals ihre Phantasie, wie gerne wäre sie eine Gangsterbraut gewesen. Filippo verkörperte für sie alle damit verbundenen Klischees. Schwarze Locken, markantes Gesicht mit einer mächtigen römischen Nase, dunkle Augen unter vollen Brauen, schöne weiche, fast sinnliche Lippen, konterkariert von einem kantigen Kinn, das eine gewisse Aggressivität ausstrahlte. Sie wurde allein beim Zuhören seiner männlich dunklen, rauchige Stimme, kombiniert mit dem lasziven Klang der italienischen Sprache, wahnsinnig erregt. Er muss es gespürt haben. Am Abend lädt er sie zu einem Cocktail in der einzigen Bar des kleinen Dorfes am Meer ein. Sie ist ihm sofort verfallen und wünscht sich nichts mehr, als endlich seine Hände auf ihrem Körper zu spüren. Ein bisschen Italienisch versteht sie, zumindest glaubt sie, dass es die Wohnung eines Freundes in Palermo ist, in der sie die Nacht verbringen. Es stört sie nicht, dass die Möbel alle unter Schonbezügen verborgen sind, angeblich wird die Wohnung nur im Winter genutzt, da die Familie des Freundes im Sommer das Landhaus bewohnen.

Was dann folgt, wird sie ihr Leben lang nicht mehr loslassen. Seine Berührungen, wie er sie anfasste, alles war perfekt. Er spielte die Klaviatur ihrer Lust virtuos. Ihre innere Zerrissenheit, die widersprüchlichen Gefühle von Schmerz und Erlösung, Zärtlichkeit und Gewalt, Erotik und brutalem Sex, gieriger Erwartung und purer Angst, verstand er so meisterhaft im Wechsel in ihr hervorzurufen, dass sie sich ihm willenlos und voller Hingabe unterwarf. Die Unsicherheit, da sie sein Italienisch nicht immer verstand, die potenzielle Gefahr durch seine Gewaltbereitschaft, dises unterschwellige Gefühl von Angst machte sie so unglaublich an, dass sie von sich selbst glaubte, den Verstand verloren zu haben.

Oh, wie sie das heute vermisst.

Nach 9 heißen Nächten in Sizilien, in denen er sie immer weiter ihren tiefsten und unergründlichen Sehnsüchten entgegengetrieben hatte, in denen sie so viel über sich selbst erfahren durfte, in denen sie sich dem größten Lustgenuss ihres Lebens hingegeben, gewälzt, aufgebäumt, gesuhlt hatte, musste sie wieder zurück nach Deutschland. Das war das Grausamste überhaupt. In den darauf folgenden Wochen lebte sie wie in einem Kokon, der sie vor der Welt abschottete. Das Bedürfnis nach Sex, wie sie sie ihn mit Filippo erfahren hatte, machte sie beinahe wahnsinnig.  Gleichzeitig wurde ihr schmerzlich bewusst: Das war einmalig! So etwas wird sie nie wieder in ihrem Leben bekommen. Das gibt es nur mit ihm. Sie muss zu ihm zurück.

Zwei Monate später sitzt sie im Zug nach Palermo, um sich eine derbe Enttäuschung abzuholen. In dem kleinen Dorf am Meer, wo sie sich zum ersten Mal begegnet sind, lässt sich weit und breit kein Filippo finden. Die Wohnung, in der sie im Sommer die schönsten Stunden ihres Lebens verbracht hatte, war jetzt bewohnt. Sie gehörte einem italienischen Anwalt, der zwar einen Filippo kannte, nur leider war dieser kein Freund von ihm. Er berichtete ihr, dass in seine Wohnung, während seines Urlaubs, eingebrochen wurde. Mehrere Personen haben über einen längeren Zeitraum hinweg in seiner Wohnung illegal gehaust. Die Polizei ermittelte, dass es sich hierbei um einen Clan illegal eingewanderte Albaner handelte, deren Anführer, eben dieser Filippo, inzwischen abgeschoben wurde.

Ironie des Schicksals? Ausgerechnet sie, die keinen Hehl daraus macht, wie sie über diese Sorte Männer denkt, soll selbst auf so einen reingefallen sein? Soll obendrein die besten Stunden ihres Lebens mit ihm verbracht haben?

Nur gut, dass sie damals Allen zu Hause von einem Italiener erzählt hat. Sehnsüchtig denkt sie an diese intensive Zeit zurück. Sie geht auf die Toilette und beginnt sich zu streicheln. Stellt sich vor, wie sich seine starken Hände auf Ihrem Körper anfühlen, wie er sie packt und fesselt, wie sie ihm willen- und wehrlos ausgeliefert ist, wie er sie zum Höhepunkt treibt, wenn er in ihre Brustwarzen beißt und seine Finger tief in ihr vergräbt. Wie sich ihre Qual und ihre Lust zu hemmungsloser Erregung vereinen, bis sie ein infernalischer Orgasmus erlöst.

„Dresden – Eine erst 15-Jährige ist in der Neustadt vergewaltigt worden, ihr Peiniger ist bereits geschnappt und sitzt in Untersuchungshaft. Wie die Polizei erst auf Nachfrage bestätigte, wurde das Mädchen offenbar bereits am 21. Oktober gegen 22.30 Uhr in einem Hauseingang auf der Katharinenstraße von einem 20 Jahre alten Tunesier vergewaltigt.“

Das ist die oberste Schlagzeile in ihrer Timeline am nächsten Morgen. Es ist unerträglich, ihre Entrüstung darüber ist kaum auszuhalten. Das muss unbedingt an die Öffentliichkeit, das muss weiter verbreitet werden, die Leute können da doch nicht mehr einfach wegschauen! Es ist nicht nur die Empörung, es ist zugleich die pure Angst, die sie zunehmend vereinnahmt. Erneut kommt die Erinnerung. War nicht auch das Angstgefühl ein Teil der Leidenschaft, die sie mit Filippo erleben durfte und die sie so vermisste?

Weg damit! Weg mit diesen Gedanken. Du bist ja krank. Denkt sie sich und nimmt sich für heute vor, in das Waffengeschäft in der Stadt zu gehen.

Dort wird sie von einem äußerst verständigen, fast schon väterlichen Mann um die 60 sehr gut beraten. Er hat großes Verständnis für ihre Befürchtungen, ja bestätigte ihr sogar, dass es ein Unding sei, wie die Medien und große Teile der Mainstream Parteien diese ernst zu nehmenden Probleme herunterspielten. Das tut gut! Nachdem sie auf Facebook in ihrer ersten Wut über die Vergewaltigung in Dresden gepostet hat:

„Und wieder haben die islamistischen Testosteronbomben zugeschlagen. Wann wacht Deutschland endlich auf? Ich bin eindeutig gegen Einwanderung und für Abschottung. Ist doch auch logisch: Wenn man unkontrolliert Menschen reinlässt, weiß man nicht, was man bekommt. Frauen, seid auf der Hut!“

Bekommt sie unverständlicherweise nur noch ablehnende und zornige Kommentare von ihrer Community, ihren angeblichen „Freunden“.

„Selbsternannte Abendlandverteidigerin“,

„Behalte deine Hasspostings für dich“,

„Du bist unterirdisch“.

Und so weiter, und so weiter.

Viele hat sie inzwischen entfreundet. Sie wollen es einfach nicht wahrhaben.

Umso löblicher ist es, in dem freundlichen älteren Herrn einen verständigen Mitstreiter zu finden, der ihr akribisch die Vor- und Nachtgeile der verschiedenen Waffen erläutert:

„Es gibt das CS-Gas, in der Spraydose, aber das wirkt nicht immer. Viele Menschen sind immun dagegen. Dann haben wir da den Elektroschocker, den wendet man jedoch nur im Nahkampf an, soweit sollte es ja gar nicht erst kommen. Die Gaspistole ist sehr unhandlich und erfordert einiges an Erfahrung. Ich würde an ihrer Stelle das Pfefferspray nehmen. Einfache Handhabung, schnelle Wirkung und günstig ist es auch.“

Sie hätte ja schon gerne etwas Spektakuläreres gehabt wie zum Baispiel eine nette kleine Damenpistole, aber das war ja hier in Deutschland leider nicht erlaubt. Auch wieder so ein sinnloses Verbot.

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