Ann, 13. November 2016 – und jetzt?

Auch hier vegetiert sie mehr vor sich hin, als dass sie ein aktives, ausgefülltes Leben führen würde.
Keine Kinder, kein Mann, keine Freunde, kein Job.
Dafür eine Mini Wohnung, bezahlt vom Sozialamt, kaum Geld, immer eine Flasche Rotwein parat, viel Unterschichten-TV, viel Zeit und viel Frust. Ob es wirklich eine so gute Idee war, von Amerika zurückzukehren? Immerhin haben die vor 5 Tagen einen neuen Präsidenten gewählt, der verspricht für Leute, wie sie es in den USA waren, da zu sein.

Ihre Kinder hatten sich nach der Wahl bei ihr kurz telefonisch gemeldet, beide leben noch drüben, und sich beklagt, was für eine Katastrophe dieser Präsident Trump für sie sei. Aber vielleicht ist er ja gar nicht so schlecht? Sie sinniert vor sich hin, öffnet eine weitere Flasche von dem billigen Fusel und schaut desinteressiert in den Fernseher.

Ein Gedanke zu “Ann, 13. November 2016 – und jetzt?

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